- Bier, vorzugsweise aus Dosen
- Leere Bierdosen
- Ein etwa faustgroßes Wurfgerät, vorzugsweise einen Hackeysack, es geht aber auch z.B. mit einer platt getretenen Dose
- Ein ebenes Spielfeld
Vorbereitung:
Das Spiel kann sowohl von einzelnen Spielern als auch von Mannschaften bestritten werden, wobei die Parteien nicht zwingend gleich groß sein müssen. Wichtig ist, dass beide Seiten gleichweit von der Mittellinie entfernt stehen und dass sie die Menge Bier pro Mitspieler bei beiden Teams gleich ist. In der genauen Mitte zwischen den Grundlinien der beiden Teams werden leere Bierdosen aufgestellt. In der Regel gibt es auch noch ein Seiten-Aus.
Zu Spielbeginn versammeln sich alle Mitspieler an der Mittellinie und stoßen untereinander an (Teamprost). Danach wird ermittelt, welches Team als erstes säuft, zum Beispiel durch Schnick-Schnack-Schnuck (Schere, Stein, Papier). Das hierbei unterlegene Team wird in der ersten Runde laufen und jedes Mitglied dieses Teams darf einen Schluck von seinem Bier nehmen. Danach stellt sich jedes Team hinter seiner Grundlinie auf.
Spielablauf:
Saufen:

Ein Spieler aus dem Team, das säuft, nimmt das Wurfgerät und wirft es auf die Dosen in der Mitte, mit dem Ziel, möglichst viele davon umzuschmeißen; dabei darf er seine Grundlinie nicht übertreten. Die Spieler einer Mannschaft sollen sich mit dem Werfen abwechseln, sodass in einem Spiel möglichst jeder mal geworfen hat. Sobald das Wurfgeschoss seine Hand verlässt, darf das Team saufen, unabhängig davon, ob Dosen getroffen wurden oder nicht.
Laufen:

Das andere Team muss, ebenfalls sobald das Wurfgerät die Hand verlässt, möglichst schnell alle umgeworfenen Dosen aufstellen sowie den Ball und sich selbst hinter die eigene Grundlinie bringen. Sobald die geschehen ist, wird „Stopp!“ gerufen und das saufende Team muss augenblicklich absetzen. Wenn der Ball im Seiten-Aus liegt, braucht er nicht hinter die Linie gebracht zu werden.
Fallen noch ein oder mehrere Dosen um, bevor der letzte Spieler hinter der Linie ist, so ist die Runde nicht beendet.
Ist eine Runde vorbei, tauschen die Rollen, das heißt, das Team was eben gelaufen ist, säuft jetzt und so wechselt es sich immer ab. Hat ein Spieler sein Bier geleert, dreht er es zum Beweis um. Hat ein Team all sein Bier leer getrunken, hat es gewonnen. Die Spieler eines Teams können im Laufe des Spiels ihre Biere untereinander tauschen.
Fouls:
Zur Handhabung von Unsportlichkeiten empfiehl es sich wenn einer der Außenstehenden als Schiedsrichter fungiert. Auch Linienrichter an den beiden Grundlinien können aufgestellt werden.
Fouls sind zum Beispiel:
- Bier verschütten
- Nach dem „Stopp“ weiter trinken
- Übertreten
- Das Wurfgerät zu nah in die eigene Spielfeldhälfte werfen; die Absicht, die Dosen zu treffen muss erkennbar sein.
Über eventuelle Maßnahmen bei Fouls entscheidet der Schiedsrichter.
Unsere gängigen Maßnahmen sind:
- Strafschluck – ein Spieler der benachteiligten Mannschaft darf einen kleinen Schluck aus seinem Bier nehmen; bei schwerwiegenden Fouls können auch mehrere Strafschlücke verhangen werden.
- Multiball – der Werfer des benachteiligten Teams darf im nächsten Zug mit zwei Bällen (gleichzeitig!) werfen.
- Wett-Exen – wenn das Spiel maßgeblich durch eine Unsportlichkeit verzerrt wurde, kann der Schiedsrichter entscheiden, dass im Anschluss an das Spiel Ein Wett-Exen zwischen den Mannschaften oder einzelnen Spielern der Mannschaften über den Spielausgang entscheidet.
- Rematch – wird ebenfalls dann angewandt, wenn das Spiel nicht mehr fair entschieden werden kann. Es wird einfach neu gespielt, entweder in den kompletten Teams oder zwischen einzelnen Vertretern des Teams.
Anmerkung zum Wetter:
Wenn der Wind die Spielsituation dahingehend erschwert, dass die Dosen in der Mitte umgeweht werden, können die Dosen beschwert werden. Sollte eine Windböe Dosen während einer laufenden Spielrunde zum Umfallen bringen, muss der Schiedsrichter darauf achten, welche Dosen nur durch Wind umgefallen sind und welche tatsächlich wieder aufgestellt werden müssen.
















